Frl. Else – ein innerer Monolog
nach einer Novelle von Arthur Schnitzler
Burgschauspielerin Dorothee Hartinger

15. Februar 2008

Elses Gedankenspiel aus Erinnerungen, erotischen Phantasien und Reflexionen über ihr eigenes Leben und den Rest der Welt wird unterbrochen durch einen Brief der Mutter, der Else davon in Kenntnis setzt, dass der Vater Geld veruntreut hat. Um seine Verhaftung abzuwenden, soll Else einen Geschäftsfreund des Vaters, der sich auch in dem italienischen Hotel aufhält, um ein Darlehen bitten.
Der Geschäftsfreund, ein älterer Lebemann, nutzt die Notlage aus, indem er an das Darlehen die Bedingung knüpft, dass Else sich vor ihm entkleidet. Durch diese Wen¬dung wird Else in einen Konflikt zwischen ihrem Stolz und der Verantwortung für das Schicksal ihres Vaters und der Familie gestürzt, der sie schließlich vollends überfordert.

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